Der Workshop im Dorf

Normalerweise folgen meine Kurzzeiteinsätze für Handicap International immer der Logik, dass die Arbeit mit Organisationen von Menschen mit Behinderung sich in Meeting Räumen oder in Fortbildungen abspielt. Es geht dann um Themen wie die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, ihr Monitoring, Gespräche über den Fortgang des Projektes und Ähnliches. Das hat den Vorteil, innerhalb kurzer Zeit viele Gespräche zu führen und eine generelle Einschätzung der Lage von Menschen mit Behinderung in verschiedenen Ländern zu haben. Der Nachteil ist allerdings, der Zeitmangel, direkte Gespräche mit Menschen mit Behinderung zu führen. Ohne diese Gespräche ist es allerdings schwierig, die alltäglichen Probleme, existierenden sozialen sowie physischen Barrieren und die alltäglichen Diskriminierungen zu verstehen.
Bei meinem diesjährigen Besuch in Ruanda fing es zwar wie in den letzten Jahren an, wurde aber viel konkreter: in unserem Büro und einem Trainingsraum in Kigali. Diese ruhige und grüne Stadt liegt mitten in Ruanda und es eben dort rund 1,2 Millionen Menschen. Auf dem Weg in den Distrikt Rutsiro im Westen des Landes führt der Weg durch eine bergigen Landschaft. In den Tälern und an den Bergen fallen die kleinen landwirtschaftlichen Parzellen auf, die von Familien bewirtschaftet werden und zwei Ernten im Jahr zulassen.


Aussicht vom Ort Kongonil

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Blackbox Kita

Durch meine Arbeit im Bereich Inklusion, Menschenrechte und internationale Entwicklung arbeite ich viel im Bereich Teilhabe, Zivilgesellschaft und Empowerment. Über meine eigenen Kinder, die in einer Neuköllner Kita sind, rutschte ich in nun in die Rolle der eigentlichen Zielgruppen meiner beruflichen Tätigkeit: Menschen deren Rechte nicht erfüllt werden und die nicht einbezogen werden. Die Thematik ist eine andere, es geht nicht um die menschenrechtliche Arbeit von Menschen mit Behinderung, sondern um die sozialraumorientierte Arbeit in einem heute hippen Neuköllner Kiez.
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2030 – Agenda und Inklusion

Die neue Ausgabe der Zeitschrift Behinderung und Internationale Entwicklung beschäftigt sich mit der Agenda 2030 und Inklusion. Diese Ausgabe beschäftigt sich unter anderem mit dem 3. Ziel der Agenda (Gesundheit), einer behinderungsinklusiven Datenerhebung oder der Einbindung von Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsdynamiken.
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Randnotiz: Nicht-Konformität des neuen Teilhabegesetzes

Das neue Teilhabegesetz ist seit längerer Zeit in Diskussion im Parlament und auf die Tagesordnung gebracht durch deutsche Verbände von Selbstvertreter_innen mit Behinderung.
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Inklusives Training von Behindertenverbänden in Madagaskar

Logo von Handicap International
Logo von Handicap International
Inklusion bedeutet eine Veränderung in der Art und Weise der Zusammenarbeit. Ein wichtiger Schritt hierfür ist die Stärkung der Behindertenbewegung(en), um sich aktiv für eine inklusive Entwicklung in ihrem Land einzusetzen. Durch Fortbildungen werden sie beispielsweise gestärkt, die BRK der Vereinten Nationen für ihre Aktionen zu nutzen, den Zusammenhang zwischen der BRK“ und den nationalen Gesetzen zu verstehen und nationale Politiken nachvollziehen zu können, um langfristig sogenannte Advocacy Aktivitäten durchführen zu können, durch die die staatlichen Akteure den Stellenwert einer inklusiven Gesellschaft verstehen können.

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Menschen mit Behinderung in Madagaskar

Logo von Handicap International
Logo von Handicap International
Für einen Kurzzeiteinsatz bin ich ab heute für Handicap International in Madagaskar. Innerhalb einer Woche werde ich mit den Kolleg_innen und unseren Partnerorganisationen des Projektes MIRAZO „Unterstützung der Behindertenbewegung für das Bekanntmachen und das Monitoring der BRK“ zusammenarbeiten.

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Weiterbildung: Strategien zur Inklusion

Inklusion ist eine Revolution, die direkt Ort stattfindet: in Kommunen, Einrichtungen, Unternehmen, Schulen, sprich in der Gesellschaft. Sie betrifft alle Gesellschaftsbereiche und wird in von allen befürwortet. Dennoch ist der Weg dorthin schwierig und kann Gefahr laufen, sich auf deklarativer Ebene zwischen den Interessen der gesellschaftlichen Akteure zu verlieren und somit nicht voranzukommen, wenn keine Strategien für ihre Realisierung vereinbart werden. Das Weiterbildungsangebot mit einem Abschlusszertifikat Prozessplaner*in Inklusion Strategien zur Inklusion der Fachhochschule Kölnmacht genau an dieser Stelle ein Angebot mit sieben Modulen zwischen März 2015 und Februar 2016.
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