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Michel Foucault ist bekannt für seine philosophischen Aufsätze und Bücher. Sein Blick auf den Wahnsinn ist für die Auseinandersetzung mit geistiger Behinderung, intellektueller Behinderung oder, wie die Vertreter von People First sich am ehesten beschreiben würden, Lernschwierigkeiten. In Foucaults Buch „Die Ordnung des Diskurses“, seiner Inauguralvorlesung, geht es auch um dieses Thema. er beschreibt die Diskurse und wie sie bestimmt werden. In drei Bereichen sieht er eine Ausschließung:

  1. Sexualtität,
  2. Politik und
  3. Wahnsinn

Den Wahnsinn sieht er als eine Grenzziehung in unserer Gesellschaft. In Bezug auf den Wahnsinnigen sagt er

sein Wort gilt für null und nichtig, es hat weder Wahrheit noch Bedeutung, kann vor Gericht nichts bezeugen (Foucault, M.: Die ordnung des Diskurses. Frankfurt am Main, 2007

Viel mehr ist dem nicht hinzuzufügen. Vielleicht noch, dass dieser Satz heute immer noch Bedeutung hat in Bezug auf Menschen mit Lernschwierigkeiten. Und vielleicht auch über diesen Personenkreis hinaus.

So long…

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