Der Workshop im Dorf

Normalerweise folgen meine Kurzzeiteinsätze für Handicap International immer der Logik, dass die Arbeit mit Organisationen von Menschen mit Behinderung sich in Meeting Räumen oder in Fortbildungen abspielt. Es geht dann um Themen wie die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, ihr Monitoring, Gespräche über den Fortgang des Projektes und Ähnliches. Das hat den Vorteil, innerhalb kurzer Zeit viele Gespräche zu führen und eine generelle Einschätzung der Lage von Menschen mit Behinderung in verschiedenen Ländern zu haben. Der Nachteil ist allerdings, der Zeitmangel, direkte Gespräche mit Menschen mit Behinderung zu führen. Ohne diese Gespräche ist es allerdings schwierig, die alltäglichen Probleme, existierenden sozialen sowie physischen Barrieren und die alltäglichen Diskriminierungen zu verstehen.
Bei meinem diesjährigen Besuch in Ruanda fing es zwar wie in den letzten Jahren an, wurde aber viel konkreter: in unserem Büro und einem Trainingsraum in Kigali. Diese ruhige und grüne Stadt liegt mitten in Ruanda und es eben dort rund 1,2 Millionen Menschen. Auf dem Weg in den Distrikt Rutsiro im Westen des Landes führt der Weg durch eine bergigen Landschaft. In den Tälern und an den Bergen fallen die kleinen landwirtschaftlichen Parzellen auf, die von Familien bewirtschaftet werden und zwei Ernten im Jahr zulassen.


Aussicht vom Ort Kongonil

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Inklusives Training von Behindertenverbänden in Madagaskar

Logo von Handicap International
Logo von Handicap International
Inklusion bedeutet eine Veränderung in der Art und Weise der Zusammenarbeit. Ein wichtiger Schritt hierfür ist die Stärkung der Behindertenbewegung(en), um sich aktiv für eine inklusive Entwicklung in ihrem Land einzusetzen. Durch Fortbildungen werden sie beispielsweise gestärkt, die BRK der Vereinten Nationen für ihre Aktionen zu nutzen, den Zusammenhang zwischen der BRK“ und den nationalen Gesetzen zu verstehen und nationale Politiken nachvollziehen zu können, um langfristig sogenannte Advocacy Aktivitäten durchführen zu können, durch die die staatlichen Akteure den Stellenwert einer inklusiven Gesellschaft verstehen können.

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Menschen mit Behinderung in Madagaskar

Logo von Handicap International
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Für einen Kurzzeiteinsatz bin ich ab heute für Handicap International in Madagaskar. Innerhalb einer Woche werde ich mit den Kolleg_innen und unseren Partnerorganisationen des Projektes MIRAZO „Unterstützung der Behindertenbewegung für das Bekanntmachen und das Monitoring der BRK“ zusammenarbeiten.

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Haiti: Tag 4 – Das erste Training über Behinderung „Tout moun se moun“

Logo von j'ime Haiti Das erste Training für Die Johanniter Unfallhilfe Auslandshilfe in Leogane/Haiti ist gut verlaufen. Teilgenommen haben lokale Organisationen, lokale organisationen von Menschen mit Behinderung, Vertreter von Voodoo Gemeinden und einige Lehrer von lokalen Schulen.
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Haiti: Tag 3 – Kinder mit Behinderung

Logo von j'ime Haiti Auch wenn ich bisher nicht zu viel von Haiti gesehen habe haben sich doch einige Eindrücke gesammelt. Haiti ist entsprechend dem Index der Menschenlichen Entwicklung der UN an der 158. Stelle von 187 Ländern. Sowohl Bildungs-, Wirtschafts- oder Gesundheitsindikatoren befinden sich in den unteren Bereichen im Vergleich zur Region Lateinamerika/Karibik und Welt. Haiti ist jung. Kinder sind an allen Ecken und Enden zu sehen. Wenig überraschend sind wenig Kinder mit Behinderung zu sehen.
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Haiti: Tag 2 – Bildernarrative

Logo von j'ime Haiti Aus dem winterlichen Deutschland kommend präsentiert sich Haiti im Februar als ein starker Kontrast. Die Wärme, Sonne und Farben sorgen fast für eine Überreizung. Der wirkliche Kontrast präsentiert sich bei der Fahrt durch die Stadt und Straßen. Port au Prince ist eine große Stadt mit an die 2,5 Millionen Einwohnern und einer unzureichenden Infrastruktur.

Plane to PAP
Anflug auf Port au Prince
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Haiti: Tag 1 – Ankunft

Logo von j'ime HaitiNach einer langen Reise erreichte ich heute Port au Prince in Haiti. Besonders nach dem Transit durch Santo Domingo, um die Flughäfen zu wechseln, war dies ein heftiger Eindruck. Bereits auf dem Flughafen fällt auf, wie sehr das Erdbeben noch zwei Jahre später tiefe Spuren hinterlässt, obwohl der Aufbau vorangeht.
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Haiti und Behinderung

Heute beginnt der Auftrag in Haiti. In den nächsten zwei Wochen werde ich vier Schulungen für zivilgesellschaftliche Organisationen, Vertreter von sozialen und Gesundheitsdiensten vor Ort sowie eigene Mitarbeiter des Auftraggebers in Leogane. Inhaltlich stehen in der Schulung die Themen

  • Menschenrechte für Menschen mit Behinderung
  • Neuorientierung von Gesundheits- und Rehabilitationsangeboten im Sinne der Inklusion
  • Sensibilisierung von Mitarbeitern der Katastrophenvorsorge für die Bedarfe von Menschen mit Behinderungen