Geography and inclusion

Geography and topography are aspects that have often not been sufficiently considered by inclusive development programs that aim to address persons with disabilities. Thinking of programs that address international development most people think of more or less classic disability related aspects: wheelchairs, prosthesis, special services and maybe barriers that make daily life difficult for persons with disabilities. So why should geography, development and maybe even development considering persons with disabilities should be an issue?

„Geography and inclusion“ weiterlesen

Der Workshop im Dorf

Normalerweise folgen meine Kurzzeiteinsätze für Handicap International immer der Logik, dass die Arbeit mit Organisationen von Menschen mit Behinderung sich in Meeting Räumen oder in Fortbildungen abspielt. Es geht dann um Themen wie die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, ihr Monitoring, Gespräche über den Fortgang des Projektes und Ähnliches. Das hat den Vorteil, innerhalb kurzer Zeit viele Gespräche zu führen und eine generelle Einschätzung der Lage von Menschen mit Behinderung in verschiedenen Ländern zu haben. Der Nachteil ist allerdings, der Zeitmangel, direkte Gespräche mit Menschen mit Behinderung zu führen. Ohne diese Gespräche ist es allerdings schwierig, die alltäglichen Probleme, existierenden sozialen sowie physischen Barrieren und die alltäglichen Diskriminierungen zu verstehen.
Bei meinem diesjährigen Besuch in Ruanda fing es zwar wie in den letzten Jahren an, wurde aber viel konkreter: in unserem Büro und einem Trainingsraum in Kigali. Diese ruhige und grüne Stadt liegt mitten in Ruanda und es eben dort rund 1,2 Millionen Menschen. Auf dem Weg in den Distrikt Rutsiro im Westen des Landes führt der Weg durch eine bergigen Landschaft. In den Tälern und an den Bergen fallen die kleinen landwirtschaftlichen Parzellen auf, die von Familien bewirtschaftet werden und zwei Ernten im Jahr zulassen.


Aussicht vom Ort Kongonil

„Der Workshop im Dorf“ weiterlesen

Blackbox Kita

Durch meine Arbeit im Bereich Inklusion, Menschenrechte und internationale Entwicklung arbeite ich viel im Bereich Teilhabe, Zivilgesellschaft und Empowerment. Über meine eigenen Kinder, die in einer Neuköllner Kita sind, rutschte ich in nun in die Rolle der eigentlichen Zielgruppen meiner beruflichen Tätigkeit: Menschen deren Rechte nicht erfüllt werden und die nicht einbezogen werden. Die Thematik ist eine andere, es geht nicht um die menschenrechtliche Arbeit von Menschen mit Behinderung, sondern um die sozialraumorientierte Arbeit in einem heute hippen Neuköllner Kiez.
„Blackbox Kita“ weiterlesen

Armuts- und Reichtumsbericht 2013 lässt ein UN BRK Verständnis von Behinderung vermissen

Das BMAS hat den vierten Armuts- und Reichtumsbericht veröffentlicht, der berechtigterweise von verschiedenen nicht-staatlichen Akteuren, wie dem paritätischem Wohlfahrtsverband wie, stark kritisiert wird.

In Bezug auf den Einfluss von Behinderung auf die Lebenslagen enthält der Bericht eine Reihe von Erwähnungen. Diese betreffen allgemeine Aspekte, den Bereich der Einkommenssicherung und die Aufzählung von bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung. Der Bericht geht im Detail auf die Aspekte Einkommenssituation, schulische Teilhabe, berufsfördernde Maßnahmen und generelle Unterstützungsmechanismen für Menschen mit Behinderung ein. Eine erste Internetschau lässt die Perspektive von Behinderung vermissen.

„Armuts- und Reichtumsbericht 2013 lässt ein UN BRK Verständnis von Behinderung vermissen“ weiterlesen

Research website on disability in Europe

Disability research is still at a very low level in many European countries. While countries such as the United Kingdom have already many years of experience, others – such as Germany – are still very much in specialised research. Taking a look at networks and institutions that attempt to research disability and social inclusion at European level the situation is really grim. Only few institutions and networks exist.
„Research website on disability in Europe“ weiterlesen

Aktionsplan zur Inklusion von Menschen mit Behinderung des BMZ

Am 29. Januar stieß Rollingplanet auf den Aktionsplan zur Inklusion von Menschen mit Behinderung und berichteten darüber. Interessanter Weise führen die Verweise von Google zu diesem Dokument am 1. Februar 2013 ins Leere. Es ist davon auszugehen, dass das Dokument im Laufe der nächsten Woche wieder zur Verfügung steht.
Rollingplanet sieht das Strategiepapier kritisch und meint, „Inklusion made in Germany klingt derzeit doch recht skurril“. Dennoch wird die BMZ Initiative begrüßt, da der gute Wille sichtbar wird.

Update: Action Plan on inclusion in German international development

The „Action Plan for the inclusion of persons with disabilities in German development cooperation“ was discussed yesterday during a presentation in Bonn. Civil society organisations brought up some points that need further thinking:

  • The action plan provides little detail on how concrete measures will be taken
  • What are the indicators to measure the success and achievements of the action plan.
  • The role within German state international cooperation is unclear. Will the action plan be a rather weak tool or a comprehensive plan to improve German politics in international development?

At least some details were provided on the next steps. A final version of the action plan will probably be ready end October 2012 and it will be launched in the months November and December.

The German Ministry of Economic Cooperation plans to promote inclusion


Inclusion in international development seem to have arrived in German international cooperation. A first draft of the „Action Plan for the inclusion of persons with disabilities in German development cooperation“ of the Federal Ministry of Economic Cooperation and Development for the period until 2016 floats around. A first look at it leaves a positive impression, as it addresses different aspects of direct measures and structural improvements. This is already visible in the overall objective. The elaboration process elaboration of this action plan has been criticised beforehand by civil society organizations. Still the outcome of the plan seems to be reasonable compared to similar plans of other states (e.g. the Australian plan).
„The German Ministry of Economic Cooperation plans to promote inclusion“ weiterlesen